Bewohner
Für die künstlerische Intervention im alten Volksbad in Mannheim hatte ich die Idee, die kleinsten Bewohner sichtbar zu machen. Es war zugleich ein Versuch, eine Spannung im Raum zu erzeugen – zwischen dem, wofür der Ort traditionell steht, nämlich Sauberkeit und Hygiene, und dem verborgenen Leben, das sich unter der Oberfläche entfaltet.
Wirnixxis
Dieses Objekt – ein Kokon, eine geheimnisvolle Form – scheint etwas in einem Zustand des Übergangs zu halten, etwas, das noch nicht offenbart ist. Seine Oberfläche ist belebt von Insekten, ein Hinweis auf Verfall, vielleicht den Tod von etwas, das einmal war … oder vielleicht ist es ihr eigener Kokon, ein Gefäß der Verwandlung. Was es enthält, bleibt bewusst offen – eine Einladung zum Staunen, nicht zum Schließen.
Halb geschlüpft
Dieses fliegende Insekt scheint unvollständig zu sein, eingefroren im zarten Moment des Schlüpfens. Es verweilt in einem Zustand der Ungewissheit – ob es wirklich abheben oder vergehen wird, bleibt ungewiss.
Honigwaben
Als Insekten durch die Linse meiner künstlerischen Vision schlüpften, entstand die Idee, Honigwaben und den fragilen Moment des Hervortretens, den sie in sich tragen, darzustellen.
Der Mann mit den Fischen
Während der Ausstellung im alten Volksbad in Mannheim nahm die Idee von „Der Mann mit den Fischen“ Gestalt an. Sie spricht von der Verbundenheit aller Dinge und steht als Symbol für den dunklen Tribut, den menschliche Zerstörung und Verschmutzung unseren Gewässern abverlangen. Die Styroporfische verkörpern die Verschmutzung, die jedes Lebewesen verunreinigt.